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Manchmal wundert's mich ... Seitenanzahl

 
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Kerstin
Lyriker


Anmeldedatum: 02.03.2007
Beiträge: 20

45.43 Schreiberlinge

BeitragVerfasst am: Mi März 14, 2007 1:46 pm    Titel: Manchmal wundert's mich ... Seitenanzahl Antworten mit Zitat

In unserer Tageszeitung wurde neulich über den Krimi "Tannöd" berichtet, die Autorin hochgelobt für ihr Debüt. Steht derzeit auf Nr. 1 der Bestsellerliste (Buchreport).

Ich habe das Buch nicht gelesen, werde ich auch nicht, da es nicht so meine Sparte ist. Die Amazon-Rezensionen sind eher bescheiden. Aber wie gesagt, ich kann mir selbst kein Urteil darüber erlauben.

Was mich daran wundert:

Das Buch hat nur 128 Seiten. Ich find das extrem wenig für einen Roman. Mein Ziel sind etwas um die 300 - 350 Seiten, weil das anscheinend die gängige Seitenzahl ist (zumindest was die Unmenge Bücher angeht, die ich im Regal stehen hab).

Wieviele Seiten haben eure Romane bzw. werden sie haben? Kauft/lest ihr gerne Romane mit nur knapp über 100 Seiten? Ich finds ärgerlich, wenn ein Buch in einem Rutsch durchgelesen ist. Außerdem haben diese dünnen Bücher für mich immer so einen Groschenroman-Touch. Bitte jetzt nicht steinigen, ist einfach meine persönliche Empfindung.

Würde mich mal interessieren, wie ihr darüber denkt.
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Hilly
Mistress of Optimism


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1401.68 Schreiberlinge

BeitragVerfasst am: Mi März 14, 2007 2:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ähm. ich denke mal, dass diese Frage in den Bereich der Schriftstellerei gehört, heißt ich werde ihn verschieben. aber:

Je nach Genre sind Buchlängen m.E. unterschiedlich. Einer meiner Krimis hat nur 130 Seiten, mein Fantasyroman 459

^^
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Das Wort ist mein Gesichtsausdruck.
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In all seinen Facetten.
Hat man ihn zu verteidigen.
vor dem Tod.

[i] there is a hole in my soul, you can see it in my face. It is a real big place [/i]Ich brauche keine Seelenklemptner. Ich bin mein eigener Psychologe.

Ich rauche nicht, ich schreibe!
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Korinthe
Lyriker


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329.43 Schreiberlinge

BeitragVerfasst am: Mi März 14, 2007 2:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ehrlich??? Rolling Eyes

Mir sind 150 spannende Seiten lieber, als ein Machwerk von 500, in denen nix als Gelaber passiert. Unnötiges Aufblähen von Storys durch überflüssige Nebenschauplätze und unwichtige Zusatzinfos sind mir zuwider.

Ich kann wirklich nicht mehr zählen wie viele Bücher ich gelesen habe. Sicherlich fünfstellig. Und eine ganze Menge davon waren zunächst gut und dödelten dann irgendwie zum Ende. Neustes Beispiel:
Zwischen der Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters von Leif GW Persson. Aufgebläht durch irgendwelche Infos über ( schwedische ) Geheimdienste und Tralala... Und das so verteilt, dass der Lesefluss der Handlung unterbrochen wurde und der Faden fast weg war.

Die Story hätte auf spannende 200 Seiten gepasst. Ich hatte echt Mühe, mich durch die restlichen 472 zu quälen....

Ein bissel Deko zur Story ist nett, aber zuviel macht das Werk eher unverdaulich.

Meint zumindest der olle
Korinthe
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Eireena
Lyriker


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247.80 Schreiberlinge

BeitragVerfasst am: Mi März 14, 2007 7:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

glaube auch nicht, dass man das so starr sehen kann.

Kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen, besser kurz und knackig als künstlich aufgebläht - hängt immer vom Plot ab. Irgendwo gibt es bestimmt eine Schallgrenze - dann geht's Richtung Novelle und irgendwann auf lange Kurzgeschichte, aber die ist bei über 100 Seiten nicht unbedingt erreicht.
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Daydreamer
Femme Fatale


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87.47 Schreiberlinge

BeitragVerfasst am: Mi März 14, 2007 7:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kommt drauf an, was es ist.
Historische Romane oder auch Fantasy MUSS einfahc zum drin-versinken sein, es gibt abe rgenug Bücher, wo ich es lieber kürzer habe und dann lieber mehr drüber nachdenke.
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Mes rêves ne sont que pour moi
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Wursti
Lyriker


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112.55 Schreiberlinge

BeitragVerfasst am: Mi März 14, 2007 11:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Da halte ich es so wie Daydreamer.
Bei Fantasy, Sience Fiction u.A. finde ich es sehr wichtig, dass eine runde Welt konstruiert wird.
Da geht es auch nicht unbedingt nur um den Plot, der mit aller Gewalt nach vorne treiben soll, sondern um die bloße Träumerei.
Ich liebe Details zu Waffen, Rassen, Tieren u.Ä..

Bei anderen Büchern steht dieser träumerische Selbstzweck im Hintergrund und alles, was geschrieben ist, ist Mittel zum Spiel mit der Spannung. Da stören ausschweifende Details den Redefluss unnötig.

Bei Büchern, wie "Weißzahn, der Wolfshund" ist der Plot auch eigentlich scheißegal. Da machen die Psychologie und der historische Kontext hinter den Figuren den Reiz aus.

Gruß
Wursti
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"Und Batjuschka weinte schrecklich, denn er hatte mir die größte Freude eines Russen genommen. Wodka trinken und sich ärgern, dass man Russe ist." - William Quindt. Der schwarze Jaguar
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Alhana
Bohemian Fairy


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BeitragVerfasst am: Mi März 14, 2007 11:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es immer schade,wenn es wenig Seiten sind, weil ich dann zu schnell fertig bin aber gute Bücher sind nicht abhängig von Seitenanzahl.
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[img]http://img231.imageshack.us/img231/7707/alhanabannerweissom0.jpg[/img]
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JacksAppendix
Bettmensch


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BeitragVerfasst am: Do März 15, 2007 3:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Von welcher Seitengröße wird hier eigentlich gesprochen? Von welcher Schriftgröße? Von welchem Zeilenabstand? Da kann man ja immer noch einiges deichseln.
Mir kommt Seitenzahlvergleich immer wie Schwanzlängenvergleich vor. Okay, ich will jetzt mal nicht von mir auf andere schließen... sagen wir, für mich hat es den Stellenwert. Also man kanns machen, muss man aber nich. Ich finds auch nicht so schlimm, wenn Bücher kurz sind. Ist doch mal ein schönes Gefühl, in ein-zwei Tagen Bahnwärter Thiel durchgelsen zu haben...
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Wo die Neurosen wuchern, will ich Landschaftsgärtner sein.
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Leana222
Kooky Writer


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BeitragVerfasst am: Do März 15, 2007 9:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag dicke Bücher an sich auch lieber, weil man hat einfach etwas zu lesen und muss nicht drei kleine oder so für zwei Stunden Zugfahrt mitnehmen, das nervt nur. Und wenn die Story dann noch dicht und der Plot gut ist, also die Seitenzahlen der Erzählung gerecht werden, dann ist das auch völlig in Ordnung. Aber es gibt halt auch viele Leute, die vor so dicken Wälzern weg rennen. Die muss man ja auch irgendwie motiviert kriegen.
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Wofür sind wir schließlich da? Zum Lesen der schrecklichsten Sachen auf der ganzen Welt, sodass sie zu den besten Sachen auf der ganzen Welt werden
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Florian
Lyriker


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43.62 Schreiberlinge

BeitragVerfasst am: So Jun 03, 2007 8:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, ich mag dicke bücher, aber auch kleine/kurze bücher sind nich zu unterschätzen, es kommt gänzlich auf den Inhalt an...

Hab zum beispiel gerade erst "Das Geheimniss von Herrn Sommer" gelesen und muss sagen, trotz nur 128 Seiten war es sehr ... inspirierend^^

gruß flo
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UserFormerlyKnownAsRainer
Lyriker


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Wohnort: Jenseits von gut und böse.
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BeitragVerfasst am: Do Jun 14, 2007 3:43 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag die dicken Wälzer nicht. Ich hatte mal "Es" in der Hand aber las ich die Seitenzahl gesehen habe, habe ich es schnell wieder zurück gestellt. Waren glaube ich über 900. Ich mag lieber die kleinen Bücher. Dürfen auch ruhig mehrteiler sein. Aber bei den Dicken bücher denke ich mir dann immer daran wie weit es noch zum Ende ist.

Wobei ich wieder eine Macke von mir entdeckt habe.
Lieber drei Bücher lesen mit einer Gesammtseitenzahl von 900 als ein dickes mit 700. Smile Smile

Very Happy
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Harpy
Stratege


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Beiträge: 252
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619.93 Schreiberlinge

BeitragVerfasst am: Sa Jun 23, 2007 11:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mit Freuden bemerke ich, dass meine Schreibart den Bedürfnissen des Lesers näher kommt. Denn mir selbst ist es zuwider, ewige Textpassagen aus dem Nichts zu ziehen, wo man doch so einfach handlungsorientierte Passagen erfinden könnte. Also warum scheuen, wenn man schröpfen kann?
Die Seitenzahl steht am Ende eines Werkes in inrgendeiner Statistik, nicht am Anfang, wenn der Keim der Fantasie noch im Wachsen begriffen ist.
_________________
Das Peter-Prinzip besagt, dass jeder so lange befördert wird, bis er inkompetent geworden ist. Ich glaube ja, Bush hat dieses Level der Inkompetenz erreicht, als er Chef des Baseballteams war.
-Robert Littell
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