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(Rom) Noch ohne Titel

 
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Leana222
Kooky Writer


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BeitragVerfasst am: Sa Jun 02, 2007 11:08 am    Titel: (Rom) Noch ohne Titel Antworten mit Zitat

Okay, also Leute, hier die ersten eineinhalb Seiten meines 1. Kapitels eines Jugendromans Confused. Das Kapitel ist noch nicht fertig, also net wundern Very Happy. So weit bin ich jetzt schon wenigstens einmal. Also bitte, in der Luft zerreißen wie ihr wollt, aber trefft bloß net mein Herz Sad .


1. Kapitel
Ein leichter Wind wehte mir um die Nase als ich, voll gepackt mit Koffern und Taschen, Nightwish im Ohr, aus dem Zug stieg. Over the hills and far away.
Igitt, wie das hier stank. Nach gemähtem Gras und sauberer Luft. Wo waren bitteschön die Abgase hin? Wo der Öl- und Benzingestank, den ich so liebte und gewöhnt war? Und der Himmel? Warum konnte man ihn hier sehen? Das war ja nicht normal.
Hinter mir drängten ein paar Schüler aus dem Zug. Aber sie traten und schlugen nicht um sich. Ganz brav trotten sie an mir und meinem Gepäck vorbei. Äh, hallo? Hatten die was genommen? He knew that it would cost him dear, but yet he dare not say. Gabriele stupste mich an. Ihre verkniffenen Lippen formten ein „Geh weiter“. Doch ich ließ mein Gepäck fallen, wobei meine Ohrstöpsel gefährlich anfingen aus den Ohren zu rutschen. Doch die beachtete ich gar nicht und schaute mich erstmal um.
Der Zug war inzwischen abgefahren und die Autos fuhren 100 Meter weiter wieder über den Bahnübergang. Das kleine, längliche Bahnhofsgebäude war alt, total ekelig, matschig und abartig. Also genau mein Ding. Die Schüler hatten sich größtenteils verzogen und hinterließen einen leeren, gerade mal zweigleisigen Bahnhof mit zwei Fahrkartenautomaten in der einen Ecke und einem Parkplatz in der anderen. Nicht mal einen Fahrkartenschalter gab es hier. Nichts deutete auf eine menschliche Existenz der Deutschen Bahn hin. Wow, hier ging echt der Bär ab.
„Aleksandra!“, rief meine Mutter und trat leicht gegen meinen Koffer. Oh, Gabriele wurde langsam ärgerlich. Seufzend nahm ich wieder mein Gepäck auf und wir verließen Gleis Zwei über ein Gitter, das über Gleis Eins hinüber führte. Dabei fielen mir nun endgültig die Stöpsel aus den Ohren.
Wir schleppten unser Gepäck am überdachten Fahrradständer vorbei, an der Vorderseite des Bahnhofs entlang zu der anderen Ecke des Gebäudes. Hier gab es eine Art Kneipe mit dem Namen „Claudias & Heinos Bahnhofstübchen“. Ach du große Güte. Heino, das konnte ja schon nichts Gutes bedeuten.
Hier fanden wir auf jeden Fall endlich das heiß ersehnte Taxi. Der dickliche, gemütlich aussehende Fahrer lehnte neben seinem Gefährt und schien geradezu auf uns zu warten.
„Hallo“, begrüßte er uns mit einem breiten Lächeln und reichte meiner Mutter die Hand, die sie ergriff und leicht schüttelte. Mir bot er auch seine Hand an, doch ich ergriff sie nicht. Ohne sich davon aus der Ruhe zu bringen zu lassen meinte er locker: „Ich bin der Günter. Ich soll sie von ihrer Frau Mutter doch bitteschön abholen. Schön, dass sie endlich da sind.“
Weiß der Himmel woher dieser gewisse Günter mit leichtem bayerischem Akzent das alles wusste, auf jeden Fall packte er mein und Gabrieles Gepäck als wären es ein paar Kieselsteine und wuchtete es in den Kofferraum seines Taxis. Und, oh Wunder, es passte alles rein.
Gabriele setzte sich auf den Beifahrersitz während ich mich hinter den Fahrersitz quetschte, den Rucksack neben mir. Meine Güte, Günter brauchte aber eine Menge Beinfreiheit.
Endlich konnte ich mir wieder die Ohrstöpsel einsetzen und weiter Nightwish hören: The end of all hope. Ich setzte mich bequem hin und schaute aus dem Fenster. Mal sehen, was dieses Kaff so zu bieten hatte.
Die Straße führe geradeaus neben den Gleisen her bis man rechts über den Bahnübergang abbiegen konnte. Wir fuhren allerdings links und rollten im Schritttempo über eine anscheinend neu gemachte Straße, bis wir kurz darauf zu einem großen Platz kamen, wo es rechts in die Einkaufsstraße ging. Zur linken Seite lag eine Kirche und gegenüber, auf diesem Platz, gab es einen Laden namens „Rewe“. Vor diesem riesigen Lebensmittelgeschäft war ein mächtiger Brunnen, ganz in schwarz mit zwei Säulen, von denen Wasser floss. Ein paar kleine Kinder spielten am Fuße des Brunnens und bespritzten sich mit Wasser. Oh mein Gott, gerade vor dieser Kleinstadtidylle hatte ich mich so gefürchtet. Angels, they fell first but I'm still here.
Wir fuhren immer geradeaus bis es dann endlich mal nach rechts ging und dann wieder nach rechts. Günter fuhr immer nur die Höchstgeschwindigkeit und dennoch waren wir, wie mir schien, blitzschnell auf einer kleinen, dunklen Straße die von alten Häusern gesäumt war. Alle paar Meter gab es ein Beet mit einem Baum und überall parkten Autos. The rest is silence. Oh Mist, das Lied war aus! „Das Haus ihrer Mutter liegt wirklich gut: Mitten in der Stadt, auch zur Schule ist es nicht weit.“ Wollte der Typ uns ein Haus verkaufen oder es uns nur schmackhaft machten? Sahen wir wirklich so angepisst aus? Ich warf einen Blick auf Gabriele. Nein, sie wirkte einfach nur müde und total kaputt. Na, kein Wunder, nach der Horrorreise die wir hinter uns hatten.
Dann hielten wir abrupt und ein neues Lied fing an. Music is my aeroplane.
_________________
Wofür sind wir schließlich da? Zum Lesen der schrecklichsten Sachen auf der ganzen Welt, sodass sie zu den besten Sachen auf der ganzen Welt werden


Zuletzt bearbeitet von Leana222 am Mo Jun 04, 2007 2:03 pm, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Harpy
Stratege


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BeitragVerfasst am: Sa Jun 02, 2007 9:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

*Krallen ausfahr*

Over the hills and far away. *Das ist so ein typisches Insiderwissen, welches du voraussetzt. Wenn das Cover deines Werkes entsprechend aussieht, dann ist das ok ^^*

Igitt, wie das hier stank. Nach gemähtem Gras und sauberer Luft. Wo waren bitteschön die Abgase hin? Wo der Öl- und Benzingestank, den ich so liebte und gewöhnt war? Und der Himmel? Warum konnte man ihn hier sehen? Das war ja nicht normal.
*geil ^^. das ist meisterhafte ironie!*

He knew that it would cost him dear, but yet he dare not say.
*vergiss das insiderwissen, das ist einfach nur noch zusammenhangslos.*

Doch ich ließ mein Gepäck fallen, wobei meine Ohrstöpsel gefährlich anfingen aus den Ohren zu rutschen, und sah mich erstmal um.
*nach dem letzten Komma fehlt der Zusammenhang mit dem übrigen Text. Der Lesefluss wird gestört*

Der Zug war inzwischen wieder abgefahren und die Autos fuhren 100 Meter weiter wieder über den Bahnübergang.
*Das "wieder" ist überflüssig!*

Nichts deutete auf eine menschliche Existenz der deutschen Bahn hin.
*Die Deutsche Bahn ist ein Eigenname und wird deshalb groß geschrieben*

Seufzend nahm ich wieder mein Gepäck auf und wir verließen Gleis zwei über ein Gitter, das über Gleis eins hinüber führte. Dabei fielen mir nun endgültig die Stöpsel aus den Ohren.

*Gleis Eins und Zwei sind ebenfalls Eigennamen, glaube ich zumindest, bin mir allerdings nicht 100%ig sicher!*

Hier fanden wir auf jeden Fall endlich das heiß ersehnte Taxi. Der dickliche, gemütlich aussehende Fahrer lehnte neben seinem Gefährt und schien geradezu auf uns zu warten. Und ich sollte da gar nicht so falsch mit liegen.
*in einer mitropaschnittigen Kantinenhalle, ahja, schon klar ^^*

Und ich sollte da gar nicht so falsch "mit" liegen. *Es ist zwar dein Text, aber ich kenne kaum Leser, denen diese "Umgangssprache* gefallen wird.

„Hallo“, begrüßte er uns freundlich, reichte Gabriele die Hand, die meine Mutter, nach dem Abstellen ihres Koffers, ergriff und leicht schüttelte.
*hä? wer macht jetzt was und in welcher Reihenfolge O.o?*

Ich beobachtete den Gesichtsausdruck vom Taxifahrer.
*des Fahrers, hm?*
Ich wusste, dass Gabriele momentan eiskalte Hände hatte und sie auf Teufel komm raus nicht warm bekam.
*Dieses Gelaber ist im Falle der Extremitäten so was von wertlos und unangebracht!*

auf jeden Fall packte er mein und Gabrieles Gepäck als wären es ein paar Kieselsteine und wuchtete es in den Kofferraum seines Taxis.
*die Zukunft hat ein neues Symbol, hust*

Und, oh Wunder, es passte alles rein. *das würde mir an deiner Stelle zu denken geben*

menge Beinfreiheit.
*in diesem Fall wird "Menge" groß geschrieben!

und gegenüber, auf diesem Platz, gab es einen Laden namens „Rewe“.
Die Verbrecher... ^^

Angels, they fell first but I'm still here. *Ehrlich währt am Längsten und ich befürworte dieses Geständnis mit aller gebotenen Härte!*

The rest is silence. *Das Wissen ist kein Marathon. Aber es ist auch kein Buch mit sieben Siegeln. Es wird gelüftet, sobald es geht.


*lass uns abheben lernen*, ferner ist uns die Vervollkommnung nicht möglich ^^
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Das Peter-Prinzip besagt, dass jeder so lange befördert wird, bis er inkompetent geworden ist. Ich glaube ja, Bush hat dieses Level der Inkompetenz erreicht, als er Chef des Baseballteams war.
-Robert Littell
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Leana222
Kooky Writer


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BeitragVerfasst am: Mo Jun 04, 2007 1:53 pm    Titel: Die Antwort auf die Antwort Antworten mit Zitat

Hi Harpy

*noch längere Krallen ausfahr (abgekaute Fingernägel versteck)*

Danke erstmal, tausend Dank dass du es dir durchgelesen und dir auch die Mühe gemacht hast, eine Kritik dazu zu schreiben. Lieb von dir Very Happy.

Nun ja, auf die Idee mit der Musik kam ich durch ein Buch, was ich vor Jahrzehnten mal gelesen hatte. Da war es dem Autor total gut gelungen, die Musik des Prota mit einzubauen. Allerdings nicht durch die Texte, sondern durch die Beschreibung der Musik. Und das habe ich halt umgewandelt. Meinst du, Nightwish ist nicht bekannt genug? Soll ich lieber eine völlig andere Lieblingsgruppe von Aleksa nehmen oder das ganz rauslassen? Ich finde das so zwischendrin eigentlich ganz witzig.

Igitt, wie das hier stank. Nach gemähtem Gras und sauberer Luft. Wo waren bitteschön die Abgase hin? Wo der Öl- und Benzingestank, den ich so liebte und gewöhnt war? Und der Himmel? Warum konnte man ihn hier sehen? Das war ja nicht normal.
*geil ^^. das ist meisterhafte ironie!*
-- Vielen Dank der Herr, hat mir wirklich sehr gefreut --

Ach ja, stimmt. Ich wusste doch, an der Deutschen Bahn ist was falsch, nur kam ich da absolut nicht drauf. Dankeschön ^^

auf jeden Fall packte er mein und Gabrieles Gepäck als wären es ein paar Kieselsteine und wuchtete es in den Kofferraum seines Taxis.
*die Zukunft hat ein neues Symbol, hust*
-- Hä?? Entweder bin ich hier blind oder doof oder beides ... --

Die restlichen Fehler habe ich soweit korrigiert. Dann guck ich mal, wie das mit den doofen Ohrstöpseln und der Musik hinbekomme. Vielen Dank, harpy herzi01!!

Noch einen schönen sehr warmen Tag
Lea
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Harpy
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BeitragVerfasst am: So Jun 24, 2007 12:01 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Lea, sorry wenn ich erst so spät schreibe, aber ich habe gerade zwei wochen berufsschule ^^ und das wochenende dazwischen ist so kurz. jedenfalls hab ich mir deinen text noch einmal durchgelesen und mir ist besonders aufgefallen, dass die musik, welche du als dramaturgische untermalung der handlung zu vertreiben gesuchst, dich in deinem verhalten einschränkt. nightwish ist bekannt, aber auf ganz deutschland gerechnet können vielleicht 10% der Leute etwas mit diesem Namen anfangen, wenn überhaupt. Du kannst zwar mit deiner meinungspolitischen Idee deinen Willen ausdrücken, aber die wahre Zielsetzung deines Werkes bleibt dem Profi vorbehalten. Ich denke, das kannst du noch besser. Bleibe dir treu und mache etwas aus dem Vorhandenen!
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-Robert Littell
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Leana222
Kooky Writer


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BeitragVerfasst am: So Jun 24, 2007 11:06 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hej Harpy

Also du meinst, ich sollte das gesanglich textliche von Nightwish lieber weg lassen? Oder lieber eine bekanntere Band nehmen? Nur hört Aleksa kein Tokio Hotel (dem Himmel sei Dank). Solle ich dann lieber doch was bekannteres nehmen. Oder einen bekannteren Song von Nightwish, was weiß ich, "Nemo"? Mal schauen, was ich da noch so drehen kann.

Dankeschön, Harpy
Lg
Lea
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